Professional MotorSport World Expo 2013
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Kostenlose Technologiepräsentationen und technische Workshops 2017

Auf der Professional MotorSport World Expo wird es zwei eigens gebaute Auditorien direkt in der Messehalle geben, wo den Besuchern eine Auswahl an kostenlosen technischen Motorsport-Präsentationen und interaktiven Workshops geboten wird.

Auf der Bühne für technische Workshops wird eine Reihe von interaktiven wissensbildenden Seminaren zu den Themen Fahrwerkdynamik von Rennwagen, Optimierung und Analyse der Reifenleistung, Simulation, Prüfung und Entwicklung, Antriebsstrangleistung, Verständnis der Borddaten von Rennwagen sowie vielen weiteren Seminaren zur Verbesserung und Optimierung der Rennwagen-Performance zu sehen sein. Auf der Bühne für Motorsporttechnologie-Präsentationen werden die neuesten Motorsporttechnologien der nächsten Generation für das Jahr 2018 und darüber hinaus vorgestellt, unter anderem in einem in diesem Jahr neuen Seminar, das sich dem Thema der verstärkten Elektrifizierung und Hybridisierung im Motorsport widmet.

WEITERE SEMINARE UND REFERENTEN WERDEN STÄNDIG HINZUGEFÜGT – VERPASSEN SIE KEINE UPDATES

Tag 1

Mittwoch 15 November

Tag 1 – Präsentationsbühne für Motorsport-Technologien

Motorsport-Engineering und Rennwagenoptimierung

Moderator
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND

10:30 Uhr - Aerodynamische Optimierung bereits existierender Rennwagen
Prof Ralph Pütz, Vorstandsvorsitzender und CEO:, Belicon GmbH – Fahrzeugforschung, DEUTSCHLAND
Die aerodynamische Optimierung bereits vorhandener Rennwagen, besonders derer aus historischen Rennserien, ist mithilfe moderner, computergestützter Entwicklungstools problemlos möglich. Beispielhaft wurden ein moderner Rennwagen der Formel V und ein Reynard-Rennwagen der Formel 3 analysiert. Detaillierte Zeichnungen stehen normalerweise nicht in ausreichender Qualität zur Verfügung, deshalb müssen vor der Durchführung einer CFD-Analyse die Fahrzeuge in 3D gescannt werden, damit sie analysiert/optimiert werden können. Der Rennwagen der Formel V wurde vollständig gescannt und in ein CFD-Analysegerät eingegeben. Die Ergebnisse wurden abschließend mit einem 3D-Rapid-Prototyping-Modell im Windkanal verifiziert.

11:00 Uhr - Intelligente Energieverwaltung in Echtzeit – statt statischer Kennfelder für Turbolochunterdrückung, Launch Control usw.
Oskar Elmgren, CTO/CSO, Elmer Racing, FINNLAND
Der Stand der Technik für Kennfelder für die Reaktion der Drosselklappe in einem Turborennmotor war lange die traditionelle statische Nachschlagtabelle. Korrekturen oder mehrere Kennfelder waren dabei die aktuellsten Entwicklungen. Das reicht nicht aus, um in jeder möglichen Situation die bestmöglich Leistung zu erzielen. Wir haben mit schwankenden Einlasstemperaturen, Kompressorspitzenbereichen, vorübergehenden Motorbedingungen und Drosselwirkungen am Einlassbegrenzer zu kämpfen. Für eine optimale Leistung benötigen wir ein vollkommen aktives und reaktionsfähiges Echtzeitsystem. Ein System, das einschränkende Bedingungen erfassen und die optimale Systemausgabe aller Variablen in allen Situationen anwenden kann. Und wir brauchen es vor der Konkurrenz!

11:30 Uhr - Konstruktion und ALM-Produktion einer Rennwagenstütze
Frédéric Impellizzeri, Geschäftsbereichsleiter Auto, Poly-Shape, FRANKREICH
Die Verbesserung der Leistung in einem Bereich eines Autos verlangt häufig die Weiterentwicklung anderer Bereiche. Ein effizienteres aerodynamisches Paket schafft zusammen mit speziell konzipierten Reifen und Rädern, die von 13 auf 18 Zoll vergrößert wurden, einen überragenden Grip. Mithilfe der Topologieoptimierung wurden neue Stützen konstruiert, die einer erhöhten Belastung standhalten können. Bei dieser neuen Herangehensweise wird im Wesentlichen ein bestimmter Raumblock betrachtet und dem Lastfall des gewünschten Bauteils ausgesetzt. Mit einer iterativen Berechnung wird Material aus den Bereichen entfernt, in denen keine mechanische Belastung herrscht und somit keine Festigkeit erforderlich ist.

12:00 Uhr - Entwicklung und Merkmale des Rennwagens Porsche 911 GT3 Cup (991) Gen. II
Christoph Werner, Produktmanager, Porsche, DEUTSCHLAND
Der 911 GT3 Cup von Porsche ist heute einer der gefragtesten Rennwagen im Kundenrennsport. Und schon seit einer ganzen Weile hat er sich auch als einer der erfolgreichsten bewährt: Mit mehr als 3500 hergestellten Exemplaren ist er seit 1990 das Auto der Wahl für den Porsche-Markenpokal. Diese Präsentation verdeutlicht die Schritte im Entwicklungsprozess vom 911 GT3 Cup (991) Gen. I zum 911 GT3 Cup (991) Gen. II und stellt neue technische Merkmale des Wagens heraus, mit denen Leistung, Fahrverhalten und Zuverlässigkeit weiter verbessert werden sollen.

Mittagspause


Moderator
David Wood, David Wood & Associates, GROSSBRITANNIEN

14:00 Uhr - Die Konkurrenz ausbremsen – Lösungen für die interne Entwicklung und Optimierung von Bremssystemen
Matthias Dank, Manager Globales Geschäftssegment Rennsport, AVL, STERREICH
Die Bremsleistung kann über Sieg und Niederlage an einem Rennwochenende entscheiden. Die Bauteilqualität und das Thermomanagement des Systems können maximale Leistung und Haltbarkeit aus dem Bremssystem ziehen. Für zuverlässige und wertvolle Ergebnisse ist daher eine effiziente Prüfung unter realistischen Bedingungen notwendig. Ein starker Wettbewerb sowie begrenzte Prüfzeiten und -ressourcen stellen jedoch zusätzliche Herausforderungen und Einschränkungen dar. Wie können Entwicklungszeit und Prüfungen auf der Rennstrecke optimiert werden? Wie lassen sich die Bedingungen auf der Rennstrecke genau simulieren, um das komplexe und kurzzeitige thermische Verhalten der Bremsen intern zu verstehen? AVL Racing hat die Antworten.

14:30 Uhr - Drahtloses Präzisionswaagensystem mit Nabenplatte
Bruce Rhoe, Vertriebsleiter Automobil, Intercomp, USA
Das drahtlose Präzisionswaagensystem mit Nabenplatte von Intercomp war das erste auf dem Markt erhältliche System, bei dem die Waage in den Nabenständer eingebaut ist. Es kann drahtlos mit einer Steuereinheit oder einem Laptop kommunizieren, die mit der Intercomp-Software RaceWeigh ausgestattet sind. Das Systemdesign vereinfacht die Messung und Einstellung des Fahrgestells und ermöglicht die mühelose Durchführung des Vorgangs durch eine einzige Person, wodurch 99 % aller Quellen menschlichen Versagens entfallen. Das Waagensystem mit Nabenplatte von Intercomp ist mit Fahrzeugen von GT3 bis Formel 1 kompatibel.

15:00 Uhr - Verlängerung der Lebensdauer von Motoren und Getriebe
Stefan Bill, CEO, REWITEC GmbH, DEUTSCHLAND
REWITEC ist ein unabhängiges Unternehmen mittlerer Größe, das innovative Oberflächenbehandlungen auf Nano- und Mikropartikelbasis für Kfz-Motoren und -Getriebe entwickelt. Die mit den Produkten behandelten Motoren, Getriebe und Lager laufen mit geringerer Reibung und Temperatur. Abrieb und Abnutzung werden reduziert. Dies sorgt für steigert die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit. Das Ziel der REWITEC-Anwendung ist die Optimierung der Oberflächenstruktur dieser bisher rauen Systeme sowie der Effizienz von Leistung und Drehmoment unter den aktuellen Bedingungen durch Einführung der Verschleißschutzbeschichtung. Die verbesserte Oberflächenstruktur dürfte die Lebensdauer des Motors erheblich steigern.

15:30 Uhr - Trockensumpftechnologien und -komponenten – eine Diskussion
Gary Armstrong, President, ARE Dry Sump Systems/Spintric Technologies USA, USA
Diese informelle Runde thematisiert Verfahren, um das Schmiersystem des Motors so zuverlässig und effizient wie möglich zu gestalten. Weiterhin werden die verschiedenen Systeme sowie die unterschiedlichen Merkmale/Vorteile von Trockensumpfsystemen und die immensen Auswirkungen der Beschleunigungskräfte auf die Ölsysteme von Rennwagen untersucht. Bitte bringen Sie Ihre Fragen zu Schmiersystemen und deren Komponenten mit.

*Programmänderungen vorbehalten

Tag 2

Donnerstag 16 November

Tag 2 – Präsentationsbühne für Motorsport-Technologien

Elektrifizierung und Hybridisierung

Moderator
David Wood, David Wood & Associates, GROSSBRITANNIEN

10:30 Uhr - Die Elektrifizierung des Motorsports und ihre Auswirkung auf die verwendete Getriebetechnologie.
Adrian Moore, Geschäftsführer, Xtrac Limited, GROSSBRITANNIEN
Der Elektrorennsport ist angesichts des Wachstums der Formel E und weiterer Rennserien ein heißes Thema. Wie wirkt sich dieser Umstieg weg von herkömmlichen Verbrennungsmotoren hin zu elektrischen Maschinen als Antriebsquelle des Fahrzeugs auf die erforderliche Getriebetechnologie aus? Diese Präsentation erkundet das Wachstum des Elektrorennsports, betrachtet die Möglichkeiten in der Zukunft und behandelt die Getriebeanforderungen eines Elektrorennwagens. Es werden bestimmte wichtige Getriebetechnologien und die Frage besprochen, wie diese Technologien auf Elektrostraßenfahrzeuge mit hoher Leistung direkt anwendbar sein können.

11:00 Uhr - Fertigung eines Carbon-Motorgehäuses für die Formel E
Chris Norris, Leitender Konstruktionsingenieur, Swift Engineering Inc, USA
Swift Engineering wurde mit der Konzeption und Fertigung eines Motorgehäuses aus Carbon beauftragt, das in der Antriebsstrangbaugruppe des Rennwagens der Formel E zum Einsatz kommen sollte. Ein neues Motorgehäuse sollte konzipiert werden, das einen neuen Elektroantriebsmotor beherbergen und die strukturelle Verbindung zwischen Monocoque-Fahrgestell und Getriebe bilden, dabei das Gewicht verringern, aber die strukturelle Integrität erhalten sollte. Es werden die Fertigungs- und Konstruktionstechniken besprochen, mit denen die Hochleistungsanforderungen und der verdichtete Zeitplan erfüllt wurden. Dabei wurde eine Gesamtstruktur mit einer Zunahme der Torsionssteifigkeit um 28 % und einer Gewichtsverringerung von 35 % im Vergleich zum ursprünglichen Metallbauteil geschaffen.

11:30 Uhr - Elektrifizierung im Motorsport
Douglas Campling, Leitender Ingenieur Motorsport, Williams Advanced Engineering, GROSSBRITANNIEN
Die Präsentation thematisiert die Mitwirkung von Williams Advanced Engineering bei der Unterstützung von Batterien für die Rennserie der Formel E. Außerdem behandelt sie den Kompetenztransfer von der Formel 1 in die Formel E.

12:00 Uhr - Studie zu Hybridsystemen im Motorsport (Formel E): Vergleich Energie/Leistung – verbliebene Hindernisse
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND
Diese Präsentation befasst sich mit Vor- und Nachteilen des Konzepts eines reinen elektrifizierten Systems für die Formel E und stellt eine alternative patentierte Lösung vor: Das „Ekokone“-System, das auf der veränderten Rollenverteilung zwischen hydraulischen und elektrischen Funktionen basiert. Außerdem vergleicht der Referent verschiedene Hybridsysteme, die hinsichtlich spezifischer Leistung und spezifischer Energie recht vielversprechend sind.

Mittagspause

14:00 Uhr - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Elektromotorsports
Sam Guest, Leiter Geschäftsentwicklung – Elektroenergiesysteme, MTS Systems, GROSSBRITANNIEN
Seit der Einführung der KERS-Technologie in die Formel 1 im Jahr 2008 steht MTS an der Spitze der Elektrifizierung des Motorsports. Diese Präsentation betrachtet die Entwicklung der Elektroantriebe vom frühen KERS hin zum modernen Antriebsstrang der Formel 1 sowie die neuen Herausforderungen, die sich durch das rasche Wachstum der Formel E ergeben.

14:30 Uhr - Hybridisierung: Hochspannungslösungen für Rennwagen
Riccardo de Filippi, Entwicklungsleiter, Magneti Marelli, ITALIEN
Fabio Bernardi, HW Hybrids Development Chief Engineer, Magneti Marelli, ITALY
Die Hybridisierung von Rennwagen und die Einführung von Hochspannungssystemen wirken sich erheblich auf die Gestaltung der elektrischen/elektronischen Systeme in diesen Fahrzeugen aus. Neben Motorgeneratoren und Wechselrichtern sind neue Komponenten aufgetaucht, darunter DC-DC-Wandler und elektrische Stellglieder. Die Präsentation wird sich auf diese Aspekte konzentrieren, auch im Zusammenhang mit neuen technologischen Entwicklungen in der Leistungselektronik.

Tag 2 – Präsentationsbühne für Motorsport-Technologien

Hyundai i30 N TCR, piezoelektrische Kraftstoffeinspritzventile und additive Fertigung

Moderator
David Wood, David Wood & Associates, GROSSBRITANNIEN

15:00 Uhr - Der i30 N TCR – ein Überblick über den ersten Rundstreckenwagen von Hyundai Motorsport
Stefan Henrich, Leiter Marketing und PR, Hyundai Motorsport GmbH, DEUTSCHLAND
Diese Präsentation behandelt Konstruktion, Entwicklung, Prüfung und Fähigkeiten des spannenden neuen Modells i30 N TCR von Hyundai Motorsport.

15:30 Uhr - Warum die Hersteller piezoelektrische Einspritzventile in Betracht ziehen
Rob Jarvis, Cosworth Electronics, GROSSBRITANNIEN
Die Präsentation thematisiert: In der Kraftstoff-Direkteinspritzung verwendete Technologien, Automobil- und Motorsportanwendungen für die Kraftstoff-Direkteinspritzung, Vorteile und Nachteile der piezoelektrischen Technologie, warum Hersteller die piezoelektrische Technologie für die Kraftstoffeinspritzung in Betracht ziehen oder nicht, IDU1-PZ von Cosworth (piezoelektrische Einspritzventiltreibereinheit) sowie seine Entwicklung und Anwendung, die Vorteile der Hard- und Software von Cosworth.

16:00 Uhr - Additive Fertigung im Rennsport – Leichtbau und rasche Iterationen
Amos Breyfogle, Technischer Leiter, Stratasys GmbH, DEUTSCHLAND
Die additive Fertigung verändert die Produktionsverfahren in zahlreichen Branchen. Wie so häufig bei topaktuellen Fertigungstechnologien macht sich der Automobilrennsport auch diese Chance zunutze. Dieses Seminar verschafft tiefere Einblicke in die vielen Anwendungsgebiete der additiven Fertigung in der Motorsportbranche. Es werden verschiedene Beispiele vorgestellt u. a. vom Formel-1-Team von McLaren-Honda und vom Team Penske. Wir werfen einen Blick auf unterschiedliche Anwendungsgebiete: Prototypenbau für rasche Iterationen von Konstruktion und Prüfung, Tooling für schnell hergestellte Werkzeuge aus Hochtemperatur-Verbundwerkstoffen und schließlich die direkte Produktion von Teilen, die an den Fahrzeugen selbst eingesetzt werden.

*Programmänderungen vorbehalten

Tag 3

Freitag 17 November

Tag 3 – Präsentationsbühne für Motorsport-Technologien

Telemetrie-Kalibrierung, Prüfung und Daten

Moderator
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND

10:30 Uhr - Motorsporttelemetrie – was bringt die Zukunft?
James Shingleton, Direktor Geschäftsentwicklung, bf1systems, GROSSBRITANNIEN
Motorsporttelemetriesysteme setzen seit ihrer Einführung auf traditionelle Funksysteme. Mit der raschen Entwicklung des Mobilfunknetzwerks und der M2M-Kommunikation führen diese technischen Fortschritte nun – gemeinsam mit dem Wunsch, das Erlebnis des Motorsports für die Zuschauer an der Rennstrecke und zu Hause zu verbessern – zu einer grundlegenden Veränderung der angebotenen Telemetrielösungen. Dieser Workshop betrachtet die Telemetrieanforderungen für Teams, Hersteller, Rennserien und Fans und ihre Bedeutung für die Zukunft.

11:00 Uhr - Zuverlässige Renntelemetrie über 3G- und 4G-Mobilnetzwerke
Dr Carsten Hoelper, Leiter UAV-Systeme, SI Schweitzer Ingenieur GmbH, DEUTSCHLAND
Dieser Vortrag präsentiert eine zuverlässige Lösung für die Erfassung von Daten im Rennwagen, Übertragung der Daten über verschiedene Netzwerke und Anzeige der Daten in der Steuereinheit, wobei entscheidende Informationen an der MMI hervorgehoben werden.

11:30 Uhr - Datenanalyse mithilfe eines Rennwagen-Mehrkörpermodells
Dr Petr Porteš, Außerordentlicher Professor, Technische Universität Brno, TSCHECHISCHE REPUBLIK
Lubor Zháňal, Technische Universität Brno, Institut für Kraftfahrzeugtechnik, TSCHECHISCHE REPUBLIK
Marek Bradávka, Direktor, Marat Engineering, TSCHECHISCHE REPUBLIK
Thema der Präsentation ist ein neuartiger Ansatz, der für die Datenanalyse Mehrkörpermodelle nutzt. Dieser Ansatz verbindet die gemessenen Daten direkt mit einem detaillierten inversen Mehrkörpermodell des Fahrzeugs und macht so eine herkömmliche Simulation überflüssig. Er ermöglicht es uns außerdem, zusätzliche nützliche Daten über das Fahrzeugverhalten zu gewinnen. Mit der vorgestellten Methode können ungemessene Signale berechnet, unbekannte Parameter des Fahrzeugs identifiziert und gemessene Zustände visualisiert werden. Der Vorgang der Datenanalyse wird damit auf ein Niveau angehoben, das mit dem der herkömmlichen Simulation vergleichbar ist, nun aber auf echten Fahrmanövern und Parametern basiert.

12:00 Uhr - Simulation von Hochleistungsmotoren für die Antriebsstrangprüfung mit Drehmomentpulsationen
Andy Gardner, Vertriebsleiter, Unico (UK) Ltd, GROSSBRITANNIEN
Die Kosten für den Betrieb von Rennmotoren auf einem Prüfstand, die zugehörige Versorgung mit Kraftstoff und den Abzug der Abgase machen die Prüfung mit einem Elektromotor zu einer attraktiven Alternative. Die Technologie kann ein hochauflösendes Modell der Leistung eines Rennmotors nehmen und das sich daraus ergebende Profil auf die Drehposition der Welle eines Elektromotors abbilden. Darüber hinaus kann dieses Modell bis zu 50 Mal pro Sekunde dynamisch aktualisiert werden, um Änderungen in Drehmoment und Drehzahl widerzuspiegeln. Zusammen mit Hochleistungsdämpfern am Prüfstand kommt man so dem rennähnlichen Prüfen von Getriebekomponenten im Labor am nächsten.

12:30 Uhr - Systemoptimierung für die automatische Kalibrierung des ECU-Drehmomentmodells
Andre Sell, CEO, SGE, DEUTSCHLAND
Eine neue Herangehensweise für die Systemoptimierung ermöglicht die automatisierte Kalibrierung der ECU-Funktionen auf der Grundlage gemessener oder modellierter Daten durch gleichzeitige Optimierung aller Kalibrierungsparameter. Diese innovative Methode wurde in Zusammenarbeit mit der SGE Ingenieur GmbH von zahlreichen Erstausrüstern erfolgreich angewendet. Auf diese Weise lässt sich das ECU-Drehmomentmodell eines Turbomotors mithilfe weniger Stunden Messzeit am Prüfstand und der folgenden automatisierten Auswertung innerhalb eines Tages mit hoher Genauigkeit kalibrieren.

Präsentationsbühne für Motorsport-Technologien

Additive Fertigung und Rapid Prototyping

Moderator
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND

13:00 Uhr - Innovatives Ingenieurwesen und additive Fertigung für eine erfolgreiche Kombination auf und neben der Rennstrecke
Emanuele Grotti, Stellvertretender Produktionsleiter, CRP Technology, ITALIEN
Die Präsentation beschreibt, wie es dank additiver Fertigung und der Verbundwerkstoffe von Windform möglich ist, die Grenzen der herkömmlichen Konstruktion zu verschieben und ein revolutionäres Verfahren im Motorsport einzuführen. Sie analysiert die Produktion eines Ansaugkrümmers mit der SLS-Technologie und seine mögliche Direktmontage am Motor. Dank der Härte und Wärmeformbeständigkeit dieses Verbundwerkstoffs kann das Teil in fünf Tagen gebaut und dann in der Langstreckenserie eingesetzt werden. Der Motor läuft ist aufgeladen und erfährt daher zusätzlich zu den rennüblichen Änderungen von Schwingungen, Stößen und Temperatur Druckschwankungen.

13:30 Uhr - Vom Bauteil zum 3D-Druck
Maarten Oostdam, Eigentümer, Oostdam Engineering, NIEDERLANDE
Diese Präsentation erläutert, wie mit 3D-Druck Bauteile ohne Zeichnung hergestellt werden können.

14:00 Uhr - 3D-Revolution: Die Möglichkeiten additiver Technologien im Motorsport
Joey Powis, Direktor Geschäftsentwicklung, KW Special Projects, GROSSBRITANNIEN
Seit seiner Gründung im Jahr 2012 setzt KW Special Projects additive Fertigungsverfahren ein, um seinen Kunden in der Rennsportbranche einen Mehrwert zu verschaffen. Im vergangenen Jahr lieferte das Unternehmen über 3000 per 3D-Druck gefertigte Bauteile allein an die Formel 1. In diesem Vortrag werden die aktuellen Anwendungen der additiven Fertigung innerhalb des Motorsports anhand echter Fallstudien u. a zu den folgenden Themen untersucht: kostengünstige Werkzeugbestückung, Einspann- und Haltevorrichtungen, komplexe Funktionsteile sowie konzeptuelle und funktionale Prototypen.

*Programmänderungen vorbehalten

 

Tag 1

Mittwoch 15 November


Moderator
David Wood, David Wood & Associates, GROSSBRITANNIEN

11:00 Uhr - Vormittagsworkshop 1: Die Kombination von Rundenzeit- und Driver-in-the-Loop-Simulation – wichtige Erkenntnisse.
Danny Nowlan, Direktor, ChassisSim Technologies, AUSTRALIEN

11:45 Uhr - Vormittagsworkshop 2: Gibt es ein optimales Setup?
Prof Michael Trzesniowski, FH-Prof., FH Joanneum, STERREICH
Dieser Workshop thematisiert die wichtigsten Abstimmungswerkzeuge und nützliche Leistungsindikatoren. Der Einfluss der Reifen wird mithilfe der Handlingkurve erläutert. Darüber hinaus werden zusätzliche Auswirkungen von Rad-Last-Transfer, Traktionskräften und Konformitäten erläutert. Anhand der Milliken Moment Method (Giermomentdiagramm) werden weitere wichtige Leistungsindikatoren präsentiert, etwa angepasste bzw. maximale Querbeschleunigung, Richtungsstabilität, verfügbare Steuerung, verfügbare Lenkung, Lenkempfindlichkeit, Gierstabilität usw. Die Rolle der Simulation wird mithilfe der Aerodynamik demonstriert. Schließlich führen der Einfluss des Fahrers, seines Fahrstils und seiner Wahl der Fahrlinie zu einer Antwort auf diese Frage.

Mittagspause


Moderator
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND

14:00 Uhr - Nachmittagsworkshop 1: Motorsport-ABS der nächsten Generation
Florian Giura, Projektleiter und Anwendung Motorsport-ABS, Bosch Motorsport, DEUTSCHLAND
Sicher über die Ziellinie: Die ABS-Funktion ist immer ein Balanceakt zwischen Fahrverhalten und Bremsleistung. Im Motorsport verschiebt sich dieses Gleichgewicht deutlich hin zur Bremsleistung. Die überzeugenden ABS-Systeme von Bosch Motorsport verhindern ein Blockieren des Rads bei gleichzeitiger Schlupfregelung. Das alles ist dank der einzigartigen und einfach anpassbaren Regeleinstellungen möglich, die speziell für den Rennsport entwickelt worden sind. Hier kommt die Erfahrung ins Spiel – Bosch Motorsport leistet seit einem Jahrzehnt Pionierarbeit für die Entwicklung eines Motorsport-ABS. Das Motorsport-ABS der nächsten Generation setzt mit einer verbesserten Bremsleistung und vielen weiteren voll optimierten Faktoren erstaunliche Maßstäbe. Lerninhalte des ABS-Workshops: • Unterschied zwischen ABS für Serienwagen und Motorsport-ABS • Funktionsweise des Motorsport-ABS • Modernste ABS-Funktionen • Zukunftstrends bei der ABS-Entwicklung

15:00 Uhr - Nachmittagsworkshop 2: Einrichtung eines LapSim-Simulationsmodells
Chris van Rutten, LapSim-Entwickler, Bosch Motorsport, DEUTSCHLAND
Mit einer Simulation können Benutzer ihre Fahrzeuge und den Einfluss der verschiedenen Bauteile auf die Leistung richtig verstehen. Das gilt, solange eine gute Übereinstimmung zwischen Modell und Realität herrscht. In dieser Präsentation zeigen wir, wie man mit unserer frei verfügbaren Software LapSim ein derartiges Modell auf der Grundlage der an Bord aufgezeichneten Daten des Wagens aufbaut. Nach dem Workshop sollten Sie die gleiche Übung für Ihr eigenes Fahrzeug durchführen können. Außerdem stellen wir die zugrunde liegenden Vereinfachungen des Modells und die dadurch verursachten Beschränkungen des Simulationsmodells heraus. Lerninhalte des LapSim-Workshops/der Präsentation: • Erstellen einer Setup-Datei für Ihr Fahrzeug • Analyse des komplexen Fahrzeugverhaltens • Einfluss verschiedener Bauteile auf die Leistung eines Rennwagens • Aufbau eines Simulationsmodells auf der Grundlage von an Bord aufgezeichneten Daten

15:45 Uhr - Nachmittagsworkshop 3: Fahrbarkeit und Reifenlebensdauer: Welche Parameter sollten für ein reifenfreundliches Setup bedacht werden?
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND
Die größte Hürde für Renningenieure und Rennteams ist die Ermittlung des optimalen individuellen Setups unter Berücksichtigung der maximalen Reifenlebensdauer. Dabei müssen zahlreiche Parameter bedacht werden, die in dieser Präsentation behandelt werden. Dieser Reifen-Workshop befasst sich mit mehreren Bereichen, von der Steifheit des Chassis und ihrer Berechnung bis hin zur Aufhängung und ihren Funktionen. Weitere Themen sind die dynamische Simulation, Rennen als Prozess mit Nutzleistung, Energiegleichgewicht des Reifens und die Wechselwirkungen dieser Parameter. Wie wir alle wissen, sind die Werte für die einzelnen Komponenten nie konstant. Bei dieser Präsentation soll jedoch umfassender vermittelt werden, wie diese Indikatoren beeinflusst und gemessen werden können.

*Programmänderungen vorbehalten

Tag 2

Donnerstag 16 November


Moderator
Danny Nowlan, Direktor, ChassisSim Technologies, AUSTRALIEN

10:30 Uhr - Vormittagsworkshop 1: Erstellung effizienter Simulationsmodelle aus der K&C-Prüfung
David Dabbs, Technischer Leiter – Fahrzeugdynamik, Horiba MIRA, GROSSBRITANNIEN
Das Aufkommen der Echtzeitsimulation für die Automobilbranche hat zu einer Reihe von Softwareanwendungen geführt, die auf der Grundlage der Daten aus der K&C-Prüfung ein parametrisiertes Fahrzeugmodell bilden. Die Modelle können direkt aus der Art von Prüfdaten produziert werden, die bereits als Teil des Fahrzeugentwicklungsprozesses erfasst werden. MIRA besitzt zwei K&C-Geräte, von denen eines die notwendigen Trägheitseigenschaften des Fahrzeugs messen kann. In dieser Präsentation geht es darum, welche Prüfungen zur Befüllung eines parametrisierten Modells mit Daten erforderlich sind und was dieses Modell für den Motorsport leisten kann. Es wird ein Beispiel aus der Anwendung CarRealTime von VI-grade gezeigt.

11:15 Uhr - Vormittagsworkshop 2: Grundlegende Rechnungen zum Verständnis des Handlings Ihres Rennwagens
Ton Serné, Ingenieur Warenumschlag, Serné CM, NIEDERLANDE
Bei Rennen wird in den meisten Fällen ein bereits vorhandener Autotyp eingesetzt. Aber wie gut kennen wir dieses Auto? Was wissen wir über Wankzentren, Wankmoment, Rollwiderstand, Gewichtstransfer, Aerobalance usw.? In diesem Seminar erläutern wir, wie man die nützlichen Maße seines Wagens (Wankzentren, Bewegungsverhältnisse, Höhe des Massenschwerpunkts usw.) misst und diese Daten zur Durchführung von Berechnungen nutzt, um sein Handling besser zu verstehen.

12:00 Uhr - Vormittagsworkshop 3: Methodologie für die Federungskonstruktion im Motorsport
Terence Goad, Ingenieur, Performance Projects Ltd, GROSSBRITANNIEN
Performance Projects entwickelt eine Vielzahl von Fahrzeugen, vom autonomen Geländemodell bis hin zum Spitzenmotorsport. Die dabei verwendeten klaren und strukturierten Prozesse gewährleisten eine effiziente und gründliche Konstruktionsmethode, die sich für Fahrwerkssysteme bewährt hat und seit Kurzem auch in Formel 1 und Time Attack zum Einsatz kommt. Während und nach der Präsentation besteht mehrfach die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Mittagspause


Moderator
Reino Eskelinen, Eigentümer, Reino Race Consulting, DEUTSCHLAND

14:00 Uhr - Nachmittagsworkshop 1: Nordschleife: „Die Herausforderung annehmen“
Daniel Pitsch, Teamleiter Technik (Straßenrennen), ThyssenKrupp Bilstein Motorsport, DEUTSCHLAND
Martin Flick, Leiter Motorsport, Thyssenkrupp Bilstein Motorsport, DEUTSCHLAND
Die Feinabstimmung auf der Rennstrecke könnte sich leicht sich als „Mission Impossible“ erweisen. Schon bei den Grundeinstellungen kann alles Mögliche schiefgehen, von der Aufhängung über die Flügel bis hin zu den Reifen. Damit das Setup-Tuning zu einer Herausforderung wird, die auch zu bewältigen ist, müssen zunächst die Grundlagen stimmen. Dieser Workshop soll Wegweiser für ein gutes Basis-Setup setzen. Mehrere Themen werden von Grund auf diskutiert, darunter Nachlauf, Federraten, Anschlagpuffer, Dämpferspezifikationen und Aerodynamik.

15:00 Uhr - Nachmittagsworkshop 2: Energie richtig aufwenden – so geht‘s
Dr Mark Catherall, Mitgründer, Canopy Simulations, GROSSBRITANNIEN
Bei jeder Formel mit Energielimits – ob bei Kraftstoff, Batterie oder Reifen – ist die Optimierung der Energieverteilung in der Runde und während des Stints entscheidend für den Erfolg. In diesem Workshop werden die erforderlichen Schritte zur Entwicklung einer optimalen Energiestrategie erläutert – von einer einfachen Lift- und Coast-Strategie, um gegen Ende eines GT-Rennens Sprit zu sparen, bis hin zur Energieoptimierung für den gesamten Stint eines Formel-E-Wagens einschließlich Batterie-Thermomanagement. Wir werden auch die Möglichkeit einer Optimierung des Reifenenergieverbrauchs ansprechen und diskutieren, was diese Methoden über unsere Wagen und Rennveranstaltungen aussagen.

*Programmänderungen vorbehalten

Tag 3

Freitag 17 November


Moderator
David Wood, David Wood & Associates, GROSSBRITANNIEN

10:30 Uhr - Vormittagsworkshop 1: Konstruktion und Fertigung eines GT-Autos für Langstreckenrennen
Nicola Scimeca, Geschäftsführer, Ycom Srl, ITALIEN
Der Workshop behandelt den gesamten Prozess von Konstruktion, Fertigung und Weiterentwicklung eines GT-Autos für Langstreckenrennen mit einem besonderen Schwerpunkt auf den 24 Stunden von Le Mans. Als Beispiel dient der Lotus Evora GTE, der von Ycom für Lotus entwickelt wurde. Aufgrund der Auflagen durch bestehende Vorschriften, des Handicaps dieses Wagens gegenüber der Konkurrenz und der begrenzten zur Verfügung stehenden Zeit war dies ein extrem anspruchsvolles Projekt. Das Projekt war extrem erfolgreich, und die Präsentation taucht tief in die Einzelheiten der heutigen Konzeption und Entwicklung eines Rennwagens ein.

11:15 Uhr - Vormittagsworkshop 2: Abstimmung eines modernen Rennwagens
Angus Lyon, Direktor, Rockfort Engineering Ltd, GROSSBRITANNIEN
Angesichts der abnehmenden Unterschiede bei der Leistung moderner Rennwagen ist es wichtiger denn je, so viel wie möglich aus einem Auto herauszuholen. Simulation und Effizienz sind die zentralen Werkzeuge und werden immer wichtiger, wenn es darum geht, ein Auto optimal auszureizen. In diesem Vortrag erläutert Angus Lyon von Rockfort Engineering Ltd, wie diese Werkzeuge genutzt werden, um die Leistung in der Formel 1 und Formel E zu verbessern, und wie sie auch für alle anderen Stufen des Motorsports von gleicher Bedeutung sind.

12:00 Uhr - Vormittagsworkshop 3: Einstellung und Eigenschaften von Rallye-Dämpfern
Günther Dullinger, CEO, Dullinger Fahrwerkstechnik, STERREICH
Was kann angepasst werden? Wie sollte der Dämpfergraph für verschiedene Rallye-Typen aussehen? Wie hängen Einstellungen voneinander ab? Was sind hydraulische Anschlagpuffer, aktive Zugstufe und Kurvensteuerung? Ist das alles notwendig? Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Mittagspause


Moderator
David Wood, David Wood & Associates, GROSSBRITANNIEN

14:00 Uhr - Nachmittagsworkshop: Für das Unvorhersehbare planen – Setup-Tipps für die Nordschleife des Nürburgrings
Daniel Sorg, CEO, Sorg Rennsport, DEUTSCHLAND
Bei der Leistungsoptimierung für die „Grüne Hölle“ müssen Rennsportingenieure wesentlich mehr bedenken als nur die Streckenführung. Bodenwellen, Sprünge, Kompressionen und Steilkurven treffen auf enorm variables Wetter – Kälte, Hitze, Trockenheit und Nässe: Es regnet häufig, aber ein Teil der Strecke bleibt trocken. Bei Langstreckenrennen auf der längsten Rennstrecke der Welt müssen mehrere Fahrer lange Perioden am Steuer verbringen. Kurzfristige Planung ist unmöglich. Die Nordschleife des Nürburgrings ist seit 16 Jahren Heimat von Sorg Rennsport. Daniel Sorg wird erläutern, wie man die großen und kleinen Hindernisse überwindet, die auf dieser so besonderen Strecke aufeinandertreffen.

*Programmänderungen vorbehalten

 
Öffnungszeiten der Messe
Mittwoch 15. Nov 10.00 - 17.00
Donnerstag 16. Nov 10.00 - 17.00
Freitag 17. Nov 10.00 - 17.00
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Zukünftige 
Ausstellungsdaten:

Professional Motorsport World Expo 2018
Daten: 7-9 November 2018
Ort: Halle 10.1, cologne,Deutschland

Zukünftige 
Ausstellungsdaten:

Professional Motorsport World Expo 2019
Daten: 13-15 November 2019
Ort: Halle 10.1, cologne,Deutschland